Der Erkrankte habe sich im kanadischen Bundesstaat British Columbia in Quarantäne befunden und sei „vorläufig positiv“ auf die Andes-Variante des Hantavirus getestet worden, erklärte am Samstag das kanadische Gesundheitsministerium. Es handle sich um einen von vier kanadischen Passagieren, die an Bord der „Hondius“ mitgereist waren.<BR /><BR />Der Patient und dessen Lebensgefährte seien mit milden Krankheitssymptomen zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden.<BR /><BR />Der Hantavirus-Ausbruch auf der „Hondius“ hatte sich während einer Kreuzfahrt von Argentinien zu den Kapverden ereignet. Es handelte sich um das Andesvirus, den einzigen Hantavirusstamm, der nachweislich von Mensch zu Mensch übertragbar ist.<BR /><BR />Mehr als 120 Passagiere und Besatzungsmitglieder verließen vor rund einer Woche das Kreuzfahrtschiff und traten von Teneriffa aus mit Sondermaschinen die Heimreise an. Wegen der langen Inkubationszeit und des potenziell tödlichen Verlaufs der Infektion werden die von der „Hondius“ geholten Menschen weiter medizinisch überwacht.