Samstag, 11. Januar 2020

Queen beruft Familienrat für Montag ein

In der Krise um den künftigen Status von Prinz Harry und seiner Frau Meghan hat Queen Elizabeth II. einen Familienrat einberufen.

Queen Elizabeth: Will sie ein Machtwort sprechen?.
Queen Elizabeth: Will sie ein Machtwort sprechen?. - Foto: © APA (AFP) / TOLGA AKMEN

Dies berichteten britische Medien am Samstagabend. Demnach werden die Monarchin, Thronfolger Prinz Charles (71), Prinz William (37) und Prinz Harry (35) am Montag auf dem Landsitz Sandringham zusammenkommen, um über die Zukunft der Royals zu sprechen.

Harrys Ehefrau Meghan (38) solle über eine Telefonschaltung an den Gesprächen teilnehmen, „wenn die Zeitverschiebung dies erlaubt“, hieß es. Die gebürtige Amerikanerin hält sich derzeit mit ihrem Sohn Archie in Kanada auf. Anlass für das Krisengespräch ist die Ankündigung Harrys und Meghans (38), von ihrer Rolle als „Senior Royals“ zurückzutreten und künftig mehr Zeit in Nordamerika zu verbringen. Die beiden wollen zudem „finanziell unabhängig“ werden.

Großer Wirbel in Großbritannien

Der angekündigte Rückzug des royalen Glamour-Paares hatte in Großbritannien für erheblichen Wirbel gesorgt. Der Schritt war nicht mit der Königsfamilie abgestimmt und soll dort für viel Enttäuschung und Ärger gesorgt haben. Unklar ist, was genau die Folge sein wird, denn die beiden wollen sich nicht komplett von den Royals lossagen.

Den Berichten zufolge sollen mehrere Optionen bei dem Treffen diskutiert werden. Dabei soll es unter anderem um die Frage gehen, wie künftig für die Sicherheit von Harry und Meghan und ihrem 8 Monate alten Sohn Archie gesorgt werden soll, wenn sie sich in Nordamerika aufhalten. Geklärt werden muss auch, bei welchen Anlässen das Paar noch öffentlich für die Royals auftreten wird. Auf die Anrede „Königliche Hoheit“ müssen die beiden den Berichten zufolge möglicherweise in Zukunft verzichten. Auch das Thema Geld wird wohl auf den Tisch kommen: Harry erhält laut der BBC jedes Jahr von seinem Vater Charles mehrere Millionen Pfund. Das Königshaus dürfte sehr genau darauf achten, auf welche Weise er in Zukunft ein eigenes Einkommen generieren will.

Aus Palastkreisen hieß es, die Queen wolle innerhalb von Tagen eine umsetzbare Lösung für die beiden finden. Dem „Telegraph“ zufolge soll noch vor dem nächsten öffentlichen Auftritt Harrys am Donnerstag eine Entscheidung her - „Sandringham-Showdown, um die Zukunft der Sussexes zu entscheiden“ titelte das Blatt am Sonntag. Harry und Meghan sind in England auch als Herzog und Herzogin von Sussex bekannt.

Die „Sunday Times“ berichtete unter Berufung auf einen Freund von Prinz William, Harrys großer Bruder sei traurig über die Entwicklung. „Ich habe mein Leben lang den Arm um meinen Bruder gelegt und das kann ich nicht mehr tun, wir sind getrennte Einheiten“, sagte William demnach.

apa

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