„Mit tiefster Trauer geben wir den tragischen Tod von Michele und Rob Reiner bekannt. Wir sind untröstlich über diesen plötzlichen Verlust und bitten in dieser unvorstellbar schweren Zeit um Wahrung unserer Privatsphäre,“ heißt es laut CNN in einer Mitteilung der Familie Reiner. <BR /><BR />US-Medien berichten von einem großen Polizeiaufgebot vor dem Haus des Regisseurs im wohlhabenden Stadtteil Brentwood. <BR /><BR />Rettungskräfte wurden gegen 15.30 Uhr Ortszeit zu dem Wohnhaus in Brentwood gerufen, wo ein 78-jähriger Mann und eine 68-jährige Frau vor Ort für tot erklärt wurden. Die Behörden haben keine Todesursache bekannt gegeben, und laut offiziellen Angaben wird der Fall vom Gerichtsmediziner des Bezirks Los Angeles untersucht. NBC hatte zuvor berichtet, eine Raub- und Mordkommission der Polizei habe die Ermittlungen übernommen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-72711090_gallery" /><BR /><h3> Noch keine Festnahmen</h3>Alan Hamilton, Vizechef der Polizei von Los Angeles (LADP) berichtete am Sonntagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz, es sei bisher niemand festgenommen oder als Verdächtiger befragt worden. Hamilton wollte ebenfalls nicht bestätigen, ob es derzeit überhaupt Befragungen gebe. „Wir werden versuchen, mit jedem Familienmitglied zu sprechen, damit wir die Fakten zu dieser Ermittlung erhalten“, betonte er.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1250160_image" /></div> <BR />Die Bürgermeisterin zeigt sich „untröstlich wegen des tragischen Verlusts von Rob und seiner Frau Michele“. „Ich kannte Rob und hatte enormen Respekt vor ihm“, fügte die Bürgermeisterin hinzu. Er sei nicht nur ein „gefeierter Schauspieler, Regisseur, Produzent, Autor“ gewesen, sondern auch ein „engagierter politischer Aktivist, der immer seine Gaben im Dienste für andere genutzt“ habe.<BR /><BR /><BR />Reiner war in den 1970er-Jahren durch seine Rolle in der Fernsehserie „All in the Family“ zunächst als Schauspieler bekannt geworden. 1984 drehte er mit „This Is Spinal Tap“ seinen ersten Film als Regisseur. Weltbekannt wurde Reiner in den 1980er-Jahren mit Filmen wie „Harry und Sally“ und „Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers“.<BR /><BR />Der gebürtige New Yorker und Sohn des verstorbenen Comedy-Autors und Schauspielers Carl Reiner war auch für sein politisches Engagement bekannt. Bei der Präsidentschaftswahl 2004 unterstützte er den demokratischen Kandidaten John Kerry und warb in Anzeigen gegen den amtierenden Präsidenten George W. Bush. Reiner unterstützte auch die demokratischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore und Hillary Clinton.