Innsbruck sei seit Jahrhunderten Landesuniversität und habe Tausende Südtiroler ausgebildet und auch Forschung für Südtirol ohne große finanzielle Zugaben aus dem Land betrieben.Rektor Walter Lorenz und Vizerektor Stefan Zerbe sollten sich „fragen, warum eine so hohe Zahl von Projekten der Freien Universität Bozen beim jüngsten Wettbewerb zwar eingereicht wurde, aber nicht berücksichtigt werden konnte“, schreibt der Grüne Hans Heiss in einer Aussendung.Qualitätsbeweis der Innsbrucker ForschungInnsbruck habe jahrzehntelang eine zentrale Rolle in der Ausbildung Tausender Südtiroler gespielt und spiele sie noch. „Wenn nun Innsbruck sich in einem transparenten Wettbewerbsverfahren einen erheblichen Teil der Mittel für südtirolspezifische Forschungsthemen sichert, so ist dies keine Abzocke, sondern ein Qualitätsbeweis der Innsbrucker Forschungsleistung und der Rückfluss als Zeichen des Ausgleichs zu bewerten“, so Heiss. Die Polemik hatte sich nach „Dolomiten“-Berichten über die Vergabe der Gelder aus dem Südtiroler Forschungsfonds entfesselt. „Die vom Land geförderten Forschungsarbeiten sind südtirolbezogene Projekte, an denen größtenteils Südtiroler Forscher an der Universität Innsbruck arbeiten“, schreibt der Vorsitzende des Freundeskreises für die Uni Innsbruck, Otto Mahlknecht in einer Aussendung.D____________________________________Warum sich laut Mahlknecht das Land noch stärker an der Finanzierung der Uni Innsbruck beteiligen solle lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der "Dolomiten".