Mittwoch, 13. Dezember 2017

Hartes Urteil für querschnittsgelähmtes Unfallopfer

„Ich muss noch 20 Jahre leben, um die Prozessspesen abzustottern. Und wenn mir etwas passiert, muss meine Familie weiter zahlen“, sagt Marino Bonatti aus Bozen. Sein Leben wurde am 29. April 2013, als er bei einem fatalen Verkehrsunfall in Bozen lebensgefährlich verletzt wurde, völlig auf den Kopf gestellt.

Marino Bonatti. - Foto: DLife
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Marino Bonatti. - Foto: DLife

Marino Bonatti war kurz nach 6 Uhr Früh auf seinem Motorrad am Weg zur Arbeit. Bonatti hatte gerade von der Reschenstraße kommend die Reschenbrücke Richtung Voltastraße überquert.

Ein Müllwagen der Seab fuhr laut Unfallbericht der Bozner Stadtpolizei von der Torricellistraße Richtung Reschenbrücke, und zwar auf der Vorzugsspur der Voltastraße für Bus und Taxis. Der Aufprall des Motorrads, mit dem Bonatti unterwegs war, auf den Müllwagen war so heftig, dass der Motorradfahrer in die Luft geschleudert wurde und schwer verletzt am Asphalt liegen blieb.

Er strengte ein Zivilverfahren an, um Schadenersatz einzuklagen. Doch vergebens: das Bozner Gericht verurteilte ihn, die gesamten Prozesskosten zu tragen.

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol