Vom 14. bis 17. Mai 2026 nahmen die Special Kickers bereits zum zehnten Mal am ARGE ALP Turnier in Bellinzona (Schweiz) teil. Bei diesem besonderen Wettbewerb treffen Mannschaften aus den Alpenländern aufeinander – darunter U15-Teams sowie Teams mit Beeinträchtigung, die durch nicht beeinträchtigte Spieler ergänzt werden können.<BR /><BR />Seit Jahren zählt dieses Turnier zu den großen Highlights im Kalender der Special Kickers. Auch wenn die sportlichen Ergebnisse in der Vergangenheit oft im Hintergrund standen, waren es vor allem Freundschaften, Erfahrungen und gemeinsame Erlebnisse, die dieses Turnier so wertvoll machten.<BR /><BR />Die Erwartungen des Trainerteams rund um Christian Schölzhorn und Gregor Pitscheider waren heuer eher zurückhaltend. Es fehlten freiwillige Spieler ohne Beeinträchtigung – ein wichtiger Bestandteil, um die besondere Dynamik dieses inklusiven Formats voll auszuschöpfen.<BR /><BR />Die Vorrunde verlief zunächst wie gewohnt: drei klare Niederlagen, ein Sieg. Doch dann zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt.<BR />In den Platzierungsspielen drehten die Special Kickers auf. Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang ein Sieg gegen Bayern II. Nach einem 0:1-Rückstand kämpfte sich das Team zurück, glich aus und bewies im Elfmeterschießen Nervenstärke: alle vier Schützen verwandelten souverän.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74959720_gallery" /><BR /><BR />Im Spiel um Platz fünf krönte die Mannschaft ihre Leistung mit einem verdienten 1:0-Erfolg; ein Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können. Für die Special Kickers fühlt sich dieser fünfte Platz wie ein Meistertitel an.<BR /><BR />Doch noch bedeutender als der sportliche Erfolg war das Auftreten der gesamten Mannschaft. Ob nach Niederlagen oder Siegen – der Zusammenhalt, der Respekt und das Miteinander standen stets im Vordergrund. Neben dem Platz wurde gemeinsam die Stadt erkundet, der Lago Maggiore besucht und wertvolle Zeit miteinander verbracht.<BR /><BR />Gerade außerhalb des gewohnten Umfelds wachsen die Spieler über sich hinaus. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, Regeln einzuhalten und respektvoll miteinander umzugehen. Fehler werden offen und sachlich angesprochen – immer mit dem Ziel, gemeinsam daran zu wachsen.<BR />Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger, hartnäckiger Arbeit. Klar in der Sache, mutig im Weg und getragen von einem starken Gemeinschaftsgefühl.<BR /><BR />Besonders beeindruckend war auch das gegenseitige Unterstützen zwischen den U15-Spielern und den Special Kickers: ein gelebtes Beispiel für Inklusion, wie sie im Sport sein sollte.