Vom 24. März bis zum 13. April können Eltern und Jugendliche wieder einen Online-Fragebogen ausfüllen. Die vierte COP-S-Erhebung legt ihr Augenmerk auf die langfristigen psychosozialen Auswirkungen der Pandemie. <h3> „Angststörungen und Verhaltensauffälligkeiten nach der Pandemie nicht zurückgegangen“</h3>„Die Daten der bisherigen Erhebungen zeigen klar, dass psychosomatische Beschwerden sowie Hinweise auf Angststörungen und Verhaltensauffälligkeiten auch nach der Pandemie nicht zurückgegangen sind – teilweise sind sie sogar angestiegen“, betont Dr. Verena Barbieri, Biostatistikerin am Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen und Leiterin der COP-S-Studie. <BR /><BR />„Untersuchungen zeigen, dass weltweit psychosoziale Probleme bei Kindern und Jugendlichen im Laufe der COVID-19-Pandemie zugenommen und sich mit der Rückkehr zur Normalität nicht automatisch zurückentwickelt haben.“<h3> Auswirkungen von Digital Media auf die mentale Gesundheit</h3>In der diesjährigen COP-S-Erhebung, die wieder mit Unterstützung der Schulämter aller 3 Sprachgruppen durchgeführt wird, werden vor allem die Auswirkungen von Digital Media auf die mentale Gesundheit, der Zusammenhang zwischen schulischer Belastung und psychischem Wohlbefinden sowie der Einfluss familiärer Faktoren auf die Psyche untersucht. <BR /><BR />Zudem sollen gezielt Schutzfaktoren benannt werden, die eine psychische Resilienz bei Jugendlichen fördern können.