Donnerstag, 24. August 2017

Hat er Marianne Obrist mit Messerstichen getötet?

Mord oder doch Selbstmord? Nachdem Marianne Obrist (39) am Montagabend tot in ihrer Millander Wohnung aufgefunden wurde, beschäftigen sich Rechtsmediziner, Ermittler, Staatsanwaltschaft und Gericht mit der Frage: Wurde sie von ihrem Partner Badr Rahib (34) mit Messerstichen getötet? Die Obduktion am Donnerstagnachmittag soll Aufschluss darüber geben.

Marianne Obrist wurde tot in der Wohnung aufgefunden, die sie zusammen mit ihrem Marokkanischen Lebensgefährten Badr Rahib bewohnte.
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Marianne Obrist wurde tot in der Wohnung aufgefunden, die sie zusammen mit ihrem Marokkanischen Lebensgefährten Badr Rahib bewohnte.

Am Montagabend war es zu dem tragischen Vorfall in der Wohnung Nummer 6 im dritten Stock des Mehrfamilienhauses in der Oswald-von-Wolkenstein-Straße gekommen (STOL hat berichtet). Der aus Marokko stammende Badr Rahib (34) hatte die Rettungskräfte verständigt, nachdem er seine Partnerin Marianne Obrist leblos in der Wohnung aufgefunden hatte. Dies gab er zumindest an.

Als die Rettungskräfte Stichwunden an Obrists Leichnam feststellten, riefen sie die Ordnungshüter. Die Carabinieri nahmen Rahib noch am Montagabend wegen Mordverdacht fest.

Rahib schweigt seither, sein Pflichtverteidiger gab ab, sein Mandant bestreite die Tat. Er sei zum Tatzeitpunkt in Bozen gewesen (STOL hat berichtet). 

Obduktion, um Todesursache zu klären

Dass sich Obrist die Stichwunden - etwa am Rücken - selbst zugefügt haben könnte, bezweifeln die Ermittler. Die Obduktion am Donnerstagnachmittag soll auch über die Todesursache Aufschluss geben. 

Am Freitag soll Badr Rahib, der wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft sitzt, dem Haftrichter vorgeführt werden. 

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stol