Montag, 14. Mai 2018

Haus für schwerkranke Kinder in Südtirol

Bereits 2020 könnte Südtirol über ein Haus für schwerkranke Kinder verfügen. Das kündigte Landesrätin Martha Stocker gegenüber der Tageszeitung Dolomiten an.

In Südtirol leiden zwischen 200 und 300 Kinder an einer schweren Krankheit.
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In Südtirol leiden zwischen 200 und 300 Kinder an einer schweren Krankheit. - Foto: © shutterstock

Drei mögliche Standorte wurden ausfindig gemacht, zwei in Eppan und einer in Prissian. Das Thema wird am Dienstag von der Landesregierung behandelt. In Südtirol leiden zwischen 200 und 300 Kinder an einer schweren Krankheit, jährlich versterben zehn.

„Wir wollen Raum für kranke Kinder und für ihre Familien schaffen, damit sie die Belastung zwischendurch in einem geeigneten Zentrum teilen können“, erklärt Stocker. Das Haus wird über Wohnungen für die Familien, verschiedene Labors für die Freizeitgestaltung und sogar über Reittherapie verfügen. Das Krankenhaus ist im Notfall dennoch rasch erreichbar. 

ansa

stol