Der 19-Jährige wurde etwa fünf Stunden danach aus den Trümmern geborgen, starb aber kurz nach seiner Rettung. Die Einsatzkräfte bargen bisher 13 Personen.Der 19-Jährige war unter schwierigen Bedingungen aus den Trümmern geholt worden, er war sehr tief verschüttet. Der Kampf von Feuerwehr und Rettung ging trotz erfolgreicher Bergung verloren: Der Tod trat noch an der Unglücksstelle ein.Zuvor hatte die Berufsfeuerwehr das Haus gesichert und gepölzt. Danach durchstöberten Spürhunde die Trümmer. Nachdem die Hunde angeschlagen hatten, ging die Schallortungsgruppe der Feuerwehr den Hinweisen nach. Schließlich wurde der 19-Jährige geortet und in einem „höchst lebensbedrohlichen Zustand“ geborgen.Eine Frau im Alter von 50 Jahren wurde nach Angaben von Polizeisprecherin Adina Mircioane am Nachmittag noch unter dem Schutt vermutet. Geortet worden sei die Vermisste vorerst nicht, sagte sie zur APA. „Wir haben keine konkreten Hinweise. Aber auch keine Hinweise, dass sie sich wo anders befindet.“Die Wiener Berufsrettung hat bisher sechs Verletzte in Krankenhäuser transportiert, insgesamt seien 13 Personen medizinisch versorgt worden. Ursprünglich war von fünf Verletzen die Rede gewesen, die unmittelbar nach dem Einsturz kurz nach 10 Uhr aus dem Gebäude gerettet worden waren.Die Ursache des Unglücks ist vorläufig nicht geklärt. „Es ist von einer sehr starken Druckwelle auszugehen“, sagte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf gegenüber der APA. „Wodurch diese ausgelöst worden ist, wissen wir noch nicht. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Ursache feststeht.“apa