Montag, 09. Juli 2018

Hausärzte-Mangel in Südtirol

Nicht nur im Wipptal fehlen Hausärzte: Landesweit konnten bis Ende des Jahres 2017 immerhin 84 Planstellen nicht besetzt werden. Bei den Nachbesetzungen zeigt sich: Die jungen Ärzte zieht es in die Städte, vor allem in den Bezirk Bozen. Die Landgemeinden haben hingegen oft das Nachsehen. Das berichten die "Dolomiten" am Montag.

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Foto: © shutterstock

Seit Ende vergangenen Jahres hat sich die Situation gebessert: 29 Hausarzt-Planstellen sind im April von jungen Ärzten nachbesetzt worden, teilt der Direktor des Amtes für Gesundheitsleistungen, Alfred König, auf Anfrage mit: Immerhin 17 Ärzte wählten Stellen im Einzugsgebiet des Gesundheitsbezirks Bozen, 5 hingegen Stellen im Bezirk Meran und 4 in Bruneck.

Unbesetzt geblieben sind hingegen beispielsweise alle 5 Planstellen im Wipptal sowie jeweils alle 4 Planstellen in den Gesundheitssprengeln Überetsch und Brixen-Umgebung.

Nicht gewählt wurden von den Hausärzten auch 3 Stellen im Gesundheitssprengel Mittelvinschgau und Stellen in Kastelruth, Eggental-Schlern, Olang-Rasen-Antholz, Gröden und Andrian-Nals-Terlan.
Amtsdirektor König geht davon aus, dass in den nächsten 7 bis 8 Jahren 30 Prozent der Hausärzte in Südtirol in Pension gehen werden. 

"D"/hof

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol