„Wir sind keine Betrüger und lassen uns das nicht gefallen“, sagt Dr. Luigi Rubino von der Hausärztegewerkschaft FIMMG.355 Haus- und Krankenhausärzte müssen an den Sanitätsbetrieb 142.000 Euro rückerstatten. Und zwar mit der Begründung, dass gemäß strenger Vorgaben der gesamtstaatlichen Agentur für Arzneimittelverschreibungen (AIFA), gar einige Verschreibungen unangemessen gewesen seien. Demnach seien Medikamente nicht falsch, wohl aber zu großzügig verschrieben worden.„Das ist doch lächerlich, wir in Südtirol haben italienweit den geringsten Medikamentenverbrauch, keiner hat irgendjemanden betrogen. So lassen wir nicht mit uns umgehen“, sagt Dr. Rubino. Er werde so wie ein Dutzend seiner Kollegen beim Arbeitsgericht Klage einreichen. Die Hausärztegewerkschaft FIMMG hat überdies mit ihren 75 Mitgliedern in Südtirol beschlossen, am 9. und 10. Februar zu streiken.lu/D______________________________________________________________________________________________________Den vollständigen Artikel lesen Sie in der heutigen Mittwochausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.