Der Alarm wurde laut der Tageszeitung „Alto Adige“ kurz nach 11 Uhr aus dem Gebäude in der Europaallee 174 gemeldet. Innerhalb weniger Minuten rückten eine Einheit der Berufsfeuerwehr Bozen, der Notarzt sowie die Ambulanzen von Weißem und Rotem Kreuz aus.<BR /><BR />Als erste Maßnahme wurde das Wohnhaus evakuiert. Während die Bewohner ins Freie gebracht wurden, führten die Feuerwehrkräfte mit ihren Spezialgeräten sofort Luftmessungen und Probenahmen durch, um mögliche gefährliche Stoffe in der Luft festzustellen. Erst nach den ersten Kontrollen wurden die Wohnungen anschließend belüftet.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1332861_image" /></div> <BR /><BR />Insgesamt sechs Personen wurden vom Rettungsdienst betreut. Drei von ihnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus Bozen gebracht, wo sie eingehender untersucht und mit Sauerstoff behandelt wurden. Ihre Zustände gaben zu keinem Zeitpunkt Anlass zur Sorge, alle konnten wenig später wieder entlassen werden.<h3>Ermittlungen zur Ursache laufen</h3>Die Ursache der Beschwerden ist weiterhin unklar. Da die betroffenen Personen in unterschiedlichen Wohnungen leben, gestaltet sich die Suche nach einer gemeinsamen Ursache schwierig. <BR /><BR />Unter den derzeit geprüften Hypothesen befindet sich auch die Möglichkeit, dass in den Gemeinschaftsbereichen des Hauses Pfefferspray versprüht worden sein könnte. Bestätigt ist diese Annahme bislang jedoch nicht. Die Ermittlungen laufen weiter.