Samstag, 26. September 2020

Heftige Unwetter in Italien – ein Todesopfer und mehrere Verletzte

Bei schweren Unwettern in Italien ist seit Freitag mindestens eine Person ums Leben gekommen, weitere 3 wurden mit Verletzungen ins Spital eingeliefert.

In der Lombardei wüteten heftige Unwetter.
In der Lombardei wüteten heftige Unwetter. - Foto: © ANSA / Paolo Salmoirago
Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 61-Jährigen aus der lombardischen Provinz Varese, der von einem über die Ufer getretenen Fluss weggerissen wurde. Seine Leiche wurde geborgen.

In mehreren Alpenortschaften kam es zu Schneefällen über 1900 Meter. Hagel verursachte schwere Schäden in der lombardischen Landwirtschaft. In der toskanischen Badeortschaft Viareggio stürzte ein Baum auf die Straße und verletzte dabei 3 Personen. Erdrutsche gab es in der Provinz Grosseto.

3 Personen wurden ins Spital eingeliefert, weil sie nach heftigen Windböen in Rosignano Marittimo nahe der toskanischen Hafenstadt Livorno verletzt wurden.
Heftige Niederschläge und Wind verursachten auch in Neapel Schäden. In der Ortschaft Pozzuoli gab es Überschwemmungen. Die Feuerwehr musste wiederholt ausrücken.

Heftige Unwetter auch in Südtirol

Auch in Südtirol ist es am gestrigen Freitag zu heftigen Gewittern gekommen. Der Raum Meran war besonders stark von den Unwettern betroffen.Dort wüteten Stürme mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, ein besonders großes Exemplar krachte am Mazzini-Platz auf mehrere Autos. ( STOL hat berichtet)

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apa/stol

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