Freitag, 6. Mai 2022

„Bitte Rettungsgasse bilden, es kann um Minuten gehen“

Am Freitagmorgen ist es auf der MeBo zu einem heftigen Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen. Die Schnellstraße musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Es kam zu einem ausgedehnten Stau. Die Feuerwehr ruft die Fahrer dazu auf, in solchen Fällen immer eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Einsatzkräfte zum Unfallort vordringen können.

Der heftige Auffahrunfall hat sich gegen 8 Uhr morgens ereignet. - Foto: © FF Vilpian

Der Auffahrunfall hat sich gegen 8 Uhr morgens auf der Schnellstraße MeBo in Fahrtrichtung Süden kurz nach der Ausfahrt Vilpian/Nals ereignet. Ersten Informationen zufolge soll ein Fahrzeug mit voller Wucht auf das Stauende aufgefahren sein und dabei eine Kettenreaktion an Zusammenstößen ausgelöst haben. Insgesamt sollen 4 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt gewesen sein.

Die Rettungskräfte des Weißen Kreuzes eilten zur Unfallstelle und kümmerten sich um die Erstversorgung der Fahrzeuginsassen, die wohl Glück im Unglück hatten. Sie sollen sich keine schweren Verletzungen zugezogen haben.

Die Rettungskräfte kümmern sich um die Erstversorgung. - Foto: © FF Vilpian


Wegen des Unfalls wurde die MeBo zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrt. In der Folge kam es zu einem ausgedehnten Stau.

Die Freiwillige Feuerwehr von Vilpian kümmerte sich um die Räumungsarbeiten. Auch die Carabinieri waren vor Ort, um die Erhebungen zum Unfallhergang aufzunehmen.

„Mittelstreifen freilassen!“

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Vilpian Horst Winkler ruft bei Stausituationen auf der MeBo die Autofahrer dazu auf, eine Rettungsgasse bilden.

„Wir haben uns extrem schwer getan, die Unfallstelle zu erreichen, weil die im Stau stehenden Fahrzeuge kreuz und quer standen“, betont er.

In solchen Situationen sei es sehr wichtig, den Mittelstreifen freizulassen, ansonsten erreichen die Rettungskräfte nicht rechtzeitig den Einsatzort. „Vor allem, wenn Personen in Autos eingeklemmt sind, geht es um Minuten.“

stol

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