Montag, 26. Februar 2018

Heftiger Schneefall in Rom sorgt für Probleme

Wegen stundenlanger heftiger Schneefälle ist es am Montagvormittag in Nord- und Mittelitalien zu erheblichen Problemen im Bahnverkehr gekommen.

Foto: © APA/AFP

Der viele Schnee brachte zudem das öffentliche Leben in Rom zum Erliegen und verursachte erhebliche Verspätungen. Zu Verzögerungen kam es auch im Zugsverkehr in der Toskana sowie auf der Linie Verona-Modena, teilten die italienischen Staatsbahnen mit.

In Rom blieben Schulen, Kindergärten und viele Büros geschlossen. Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz. Begeisterte Touristen fotografierten den angezuckerten Petersdom, das Kolosseum und den Trevi-Brunnen.

<
/div>

Für Dienstag wurden in Rom Temperaturen um minus neun Grad prognostiziert. Im Zentrum seien bisher zwischen fünf und zehn Zentimeter Schnee gefallen, teilte der Wetterdienst 3bmeteo laut der Deutschen Presseagentur (dpa) mit. Die Millionen-Stadt rief ihre Bewohner auf, sich möglichst wenig fortzubewegen. Die Bewohner vertrieben sich die Zeit stattdessen anderweitig: Vor dem Petersdom warfen Seminaristen Schneebälle, Kinder holten Schlitten heraus, Hunde spielten auf einem weißen Circus Maximus.

Der Schnee sorgte auch im Erdbebengebiet rund um Amatrice für Probleme. Der Zivilschutz war am Montag im Einsatz, um der Bevölkerung Hilfe zu leisten. Auch im Süden wurde mit Schneefällen gerechnet.

Ganz Italien ist derzeit von einer ungewöhnlichen Kältewelle erfasst. In der Apennin-Bergregion sollte es nachts bis zu minus 20 Grad kalt werden. Der Zivilschutz kam am Montag zu einer Sondersitzung zusammen. Schnee in Norditalien ist nicht ungewöhnlich, im Süden und an den Küsten schneit es dagegen nur selten.

apa

stol