Seit vielen Jahren ist die Musikschule Gries auf mehrere Standorte verteilt und platzt aufgrund des großen Zulaufs aus allen Nähten. Nun hat ein weiteres Treffen stattgefunden, bei dem mit Landesrat Philipp Achammer erneut über das Problem beraten wurde. <BR /><BR />Das Vorhaben ist nicht neu, doch wie viele Projekte in Bozen ist auch für eine neue Musikschule in Gries jahrelange Vorarbeit notwendig. Vor kurzem fand nun erneut ein Treffen mit Landesrat Philipp Achammer statt, bei dem über mögliche Lösungen gesprochen wurde. <BR /><BR />„Die gesetzlichen Voraussetzungen sind nun da“, erklärt Vizebürgermeister Luis Walcher. Die Landesverwaltung ist jetzt für die Musikschulen zuständig und würde auch die Baukosten übernehmen. Die Stadt allerdings muss die notwendige Fläche für eine neue Grieser Musikschule zur Verfügung stellen. Dann könnten die derzeit auf das Ex-Abramo-Gebäude und das Kulturheim aufgeteilten Musikschulräume endlich in einer längst überfälligen neuen Musikschule zusammengeführt werden. <h3> Der alte Klosterstadel</h3>„Der Bedarf ist auf jeden Fall da, denn die Musikschule ist sehr gefragt und leidet unter Platznot“, sagt Walcher. Etwa 1500 Musikschüler besuchen die Schule und Direktorin Margarete Pohl fordert schon seit vielen Jahren eine Lösung für ihre Bildungseinrichtung. Zu dieser zählt auch der Sitz in der Altstadt, der vor kurzem komplett erneuert und renoviert wurde.<BR /><BR />Doch wo könnte in Gries eine neue Musikschule entstehen? „Wir sind jetzt dabei, darüber nachzudenken“, sagt Walcher, ohne nähere Details preis zu geben. Wird der Alte Grieser Stadel jedoch wirklich unter Denkmalschutz gestellt und von der Landesverwaltung erworben, könnte hier eine neue Musikschule entstehen. Ebenso die lang ersehnten Räume für ein offenes Jugendzentrum, die Grieser Vereinswelt und die Erweiterung des Kulturheims könnten hier gefunden werden.