"Der Südtiroler Heimatbund möchte die oberste Statthalterin Roms in Südtirol, Regierungskommissärin Elisabetta Margiacchi, auf die in anderen Staaten gebrauchten technischen Hilfsmittel zur Bekämpfung der Mikrokriminalität hinweisen", schreibt Obmann Roland Lang in seiner Aussendung.In Bayern und in der Schweiz wurden mit einer sogenannten Prognosesoftware zahlenmäßig belegbare Erfolge erzielt. Die Software wird dabei laufend mit allen Angaben und Erkenntnissen früherer Straftaten und Einbrüchen gefüttert. Das Programm verarbeitet und analysiert die Daten und liefert dann Erkenntnisse zum Tatort, zur Tatzeit, zur Art des Diebsgutes und zur Vorgehensweise der Täter. Daraus lassen sich dann Rückschlüsse ziehen und das voraussichtlich in nächster Zeit betroffene Gebiet eingrenzen. So kann dann diese Zone zum Beispiel mit mehr Polizeistreifen beobachtet werden.Das Programm habe laut Lang in der Schweiz bereits gute Erfolge gebracht, denn 86 Prozent der getroffenen Prognosen hätten sich bewahrheitet und in Zürich sei die Zahl der Einbruchsdiebstähle innerhalb eines halben Jahres um beinahe 40 Prozent zurückgegangen.Das Fazit von Roland Lang: "Südtirol ist nicht Italien - deshalb schauen wir doch bei der Lösung von Problemen doch besser nach Mitteleuropa!"