Der Ehrenkanonikus und u. a. Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol war am Montag im Alter von 89 Jahren gestorben. Zahlreiche Priester mit den beiden Bischöfen Ivo Muser und Giovanni Pietro Dal Toso an der Spitze sowie viele Gläubige begleiteten Professor Josef Gelmi auf seinem letzten irdischen Weg. Muser würdigte Gelmi beim Requiem im Dom als „Professor durch und durch“ und hob besonders dessen leidenschaftliches Wirken für die Kirchen- und Diözesangeschichte hervor. Der Oberhirte der Diözese erinnerte aber auch an Gelmis Verdienste als Präsident der Brixner Hofburg sowie als bekannter Autor bedeutender Werke. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1344861_image" /></div> Sein Professorenkollege Priester Arnold Stiglmair erinnerte daran, dass Gelmi seine Talente mit großer Hingabe in den Dienst der Wissenschaft gestellt habe. Die Kirchengeschichte sei für ihn Berufung und Lebensinhalt gewesen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1344864_image" /></div> <BR />In seinem geistlichen Testament, das Domdekan Ulrich Fistill verlas, blickt Josef Gelmi dankbar auf sein Leben zurück: „In meinem Leben habe ich von Gott dem Herrn viele Weg- und Liebesweisungen bekommen.“ Er dankte allen Menschen, die ihn begleitet haben, und schloss mit den Worten: „Lebet wohl und auf Wiedersehen im Himmel.“ In der Arkade des Priesterseminars am Brixner Stadtfriedhof wurde Josef Gelmi bestattet. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1344867_image" /></div>