Dienstag, 27. November 2018

Helfer retten 6 gestrandete Wale in Neuseeland

Wildhüter und freiwillige Helfer haben am Dienstag 6 an der nördlichen Küste Neuseelands gestrandete Wale gerettet. Es gelang ihnen mit Hilfe von Pontons, die Tiere 400 Meter weit ins offene Meer zu bringen. Sie gehörten zu einer Gruppe von 12 Zwerggrindwalen, die am Sonntag an der Nordspitze des Landes entdeckt worden war.

Weitere Wale sind in Neuseeland verendet. - Foto: APA/AFP
Weitere Wale sind in Neuseeland verendet. - Foto: APA/AFP

Wie die Naturschutzbehörde DOC mitteilte, waren 2 Tiere zu diesem Zeitpunkt bereits tot, 2 weitere verendeten später. Außerdem mussten demnach 2 Zwerggrindwale, die immer wieder an den Strand gespült wurden, eingeschläfert werden.

Erst am Samstag hatte ein Wanderer an einem abgelegenen Strand der Stewart-Insel rund 30 Kilometer vor der Südspitze der südlichen Hauptinsel Neuseelands 145 Grindwale entdeckt. Die Hälfte von ihnen war bereits verendet. Die übrigen wurden nach Angaben der Naturschutzbehörde schweren Herzens eingeschläfert, weil nur sehr geringe Chancen bestanden, sie zu retten (STOL hat berichtet).

Die genauen Gründe für das Stranden der Meeressäuger sind nicht klar. Wissenschafter vermuten unter anderem, dass die Tiere in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder dass sich ein krankes Tier auf dem Weg zum Strand zu einer Art Leitwal entwickelt, dem die anderen folgen. Auch extreme Wetterbedingungen und Feinde der Wale können eine Rolle spielen.

apa/ag.

stol