Die Filmwelt trauert um einen besonderen Menschen, die Redaktion der „Dolomiten“ um einen geschätzten Kolumnisten, der seit mehr als 11 Jahren immer da war, wenn er gebraucht wurde und immer auch Ideen einbrachte.<BR /><BR />Als Leiter des Internationalen Filmfestivals Innsbruck (iffi) hat er seit 1992 Filmkultur nach Innsbruck geholt, seine Leidenschaft für den guten Film mit seiner Heimatstadt geteilt und ein Festival geschaffen, das zum Höhepunkt im Innsbrucker Kulturleben wurde. <BR /><BR />Dabei war es zunächst sein Ziel, insbesondere Filme aus Lateinamerika, Afrika und Asien eine Plattform zu bieten. Er unterrichtete an der Universität Innsbruck, wo er am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft sein umfangreiches Wissen an die Studierenden weitergab.<BR /><BR />Der Film war für Helmut Groschup auch gleichsam das Tor zur Welt: Er war Gast bei zahlreichen Filmfestivals, in Locarno und Izola genauso wie in Havanna und Ouagadougou. Das Bild zeigt ihn mit Markus Aicher (Musikfilmfest in Oberaudorf, Mitte) und Martin Kaufmann (Bozen, l.).<BR /><div class="img-embed"><embed id="914926_image" /></div> Für die „Dolomiten“-Kulturredaktion war er ein Mitarbeiter, auf den man zählen konnte. Er hat immer gerne zur Feder gegriffen und auf seine Art und Weise die Themen – den Film genauso wie König Fußball – behandelt, unkonventionell und kritisch, mit einer Leidenschaft und einer Energie, die nie zu enden schien. <BR /><BR />Die Liebe zu Geschichten prägte sein Leben. Seine Lebensgeschichte ging am Samstag unerwartet zu Ende – in der morgigen Ausgabe veröffentlichen wir eine Hommage an Helmut Groschup.<BR /><BR /><b> <a href="https://trauer.bz/traueranzeige/helmut-groschup-04-07-2023" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Auf trauer.bz können Sie eine digitale Kerze für den Verstorbenen anzünden. </a></b><BR /><BR />