Mittwoch, 09. Juni 2021

Herdenimmunität in Reichweite

Dank der zügig voranschreitenden Impfkampagne ist die Herdenimmunität in 6 italienischen Regionen ein greifbares Ziel.

Francesco Figliuolo ist glaubt daran, dass bis Anfang Oktober 43,3 Millionen Italiener geimpft sein werden.
Francesco Figliuolo ist glaubt daran, dass bis Anfang Oktober 43,3 Millionen Italiener geimpft sein werden. - Foto: © ANSA / EMANUELE VALERI / 111 / 111 / 11
Die Lombardei dürfte zur ersten Region aufrücken, in der 70 Prozent der Bevölkerung immunisiert worden sind, wie sich die Regierung zu Beginn der Impfkampagne im Dezember vorgenommen hat.

Neben der Lombardei könnten bis Ende August auch noch Abruzzen, Latium, Kampanien, Molise und Apulien im Sommer die Herdenimmunität erreichen, geht aus Schätzungen von Experten aufgrund der Entwicklung der Impfkampagne hervor.

Den Prognosen zufolge könnte Südtirol die Herdenimmunität Anfang September, das Trentino hingegen Anfang Oktober erreichen. Das Eintreffen der Vorhersagen hängt von mehreren Faktoren ab, darunter von der Zahl der täglichen Impfungen, der Vakzin-Lieferung und der effektiven Teilnahme der Bevölkerung an der Impfkampagne.

Die Regierung Draghi macht Druck, damit täglich mindestens 550.000 Impfungen verabreicht werden. Laut Regierungskommissar Francesco Paolo Figliuolo ist es realistisch, dass bis Anfang Oktober 43,4 Millionen Italiener geimpft sein werden, was 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 12 Jahren entspricht. Wesentlich für das Erreichen der Herdenimmunität in ganz Italien bis zu diesem Zeitpunkt ist die Beteiligung der Jugendlichen an der Impfkampagne.

Der Präsident von Friaul-Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga, sagte: „Nicht nur in meiner Region ist ein Teil der Bevölkerung unschlüssig oder will sich überhaupt nicht impfen lassen. Bei der Impfung der Jugendlichen ist es nach den ersten Tagen mit starker Teilnahme zu einer Verlangsamung bei den Anmeldungen gekommen.“

apa