Montag, 26. Juni 2017

Herz-Jesu-Feuer: Tradition lebt weiter

Es hätte zwar nicht so heftig regnen müssen, aber der lang ersehnte Niederschlag war auf jeden Fall ein Segen – nicht nur für die Landwirtschaft und die Wasserreserven: Hätte es am Wochenende nicht geregnet, wäre auch das Entzünden der Herz-Jesu-Feuer am Sonntag Abend aufgrund der langen Trockenheit in allen Teilen des Landes gefährlich gewesen. STOL veröffentlicht Herz-Jesu-Feuer-Fotos.

Seit Jahren gibt es am Herz-Jesu-Sonntag auf dem Wasserfallspitz in St. Moritzen bei Sand in Taufers besondere "Feuerbilder" zu sehen, heuer war's ein Steinbock. - Foto: Katharina Raich
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Seit Jahren gibt es am Herz-Jesu-Sonntag auf dem Wasserfallspitz in St. Moritzen bei Sand in Taufers besondere "Feuerbilder" zu sehen, heuer war's ein Steinbock. - Foto: Katharina Raich

Dank der gebannten Waldbrandgefahr konnte die alte Tiroler Tradition auch heuer gepflegt werden: Überall im Land wurden weit sichtbare Herz-Jesu-Feuer entzündet –  oft kunstvoll zusammengesetzt zu christlichen oder anderen Symbolen.

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Ein Bild der Herz-Jesu-Feuer an den Berghängen im Gsieser Tal. - Foto: Thomas Reier

Die Niederschläge der Nacht auf Sonntag haben dazu geführt, dass die zuvor akute Waldbrandgefahr nicht mehr gegeben war. Daher hatten auch die Herz-Jesu-Feuer im ganzen Land nur vereinzelte Feuerwehreinsätze zur Folge. Bei der Landesnotrufzentrale meldeten sich allerdings einige beunruhigte Bürger, die von der Tradition der Bergfeuer nichts wussten oder sie vergessen hatten.

Fotos an STOL mailen

Wem besondere Herz-Jesu-Feuer-Fotos gelungen sind, möge sie an die STOL-Redaktion schicken per Email an [email protected]

Ein Bergfeuer am Hochnall oberhalb Rasen. - Foto: Elisabeth Moser

stol

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