Montag, 11. Juni 2018

Herz-Jesu: Jugendlicher tödlich verunglückt

In der Herz-Jesu-Nacht am Sonntag hat sich oberhalb von Tramin ein furchtbarer Unfall ereignet: Ein Jugendlicher aus Tramin kam dabei ums Leben.

Der Leichnam wurde mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 1 zu Tal gebracht. - Foto: BRD Kaltern
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Der Leichnam wurde mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 1 zu Tal gebracht. - Foto: BRD Kaltern

Am Sonntagabend leuchteten zahlreiche Herz-Jesu-Feuer an den Bergen Südtirols. Auch am Mendelgebirge werden jedes Jahr zahlreiche Symbole und Grenzfeuer entzündet. Häufig übernachten die Beteiligten auch dort.

So auch an einem Feuer zwischen dem Wetterkreuz und dem Schwarzen Kopf nahe dem Roen. Erst am nächsten Morgen bemerkte man das Fehlen eines 15-Jährigen. Freunde und Mitglieder mehrerer Vereine machten sich umgehend auf die Suche, auch wurde die Rettungskette in Gang gesetzt: Die Bergrettung Kaltern, die Feuerwehr von Tramin und der Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 rückten aus, um den Vermissten zu suchen.

Erst gegen Mittag wurde man schließlich etwa 200 Meter unterhalb des Wetterkreuzes fündig: Der 15-jährige Johannes Roner aus Tramin war aus nicht bekannten Gründen abgestürzt und in äußerst unwegsames Gelände gefallen. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Jugendlichen feststellen.

Der Leichnam des Jungschützen wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Leichenkapelle von Tramin gebracht. Ebenfalls im Einsatz standen die Feuerwehr von Graun, die Bergrettung von Fondo, die Carabinieri sowie die Notfallseelsorger und eine Notfallpsychologin.

stol

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