Er konnte erfolgreich reanimiert werden.Der 39-jährige Einheimische war gestern bei der Arbeit in der Küche eines Ridnauner Hotels, als er plötzlich von einer Wespe gestochen wurde – angeblich im Armbereich. Sein Körper reagierte auf den Stich allergisch, und zwar so stark, dass ein anaphylaktischer Schock auftrat. <BR /><BR /><b>Arbeitskollegen begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen</b><BR /><BR />Der Mann verlor das Bewusstsein und es kam zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Arbeitskollegen begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, ein Notruf wurde abgesetzt. <BR /><BR />Da die Straße nach Ridnaun gestern wegen Asphaltierungsarbeiten gesperrt war und das Weiße Kreuz Sterzing daher nicht zu Einsätzen ins Tal gekommen wäre, hatte der Bergrettungsdienst Ridnaun/Ratschings den Bereitschaftsdienst während der Dauer der Sperre übernommen. <BR /><BR /><b>Der 39-Jährige wurde mit dem Notarzthubschrauber Pelikan 2 ins Krankenhaus von Bozen geflogen</b><BR /><BR />So wurden die Bergretter alarmiert, die schnell vor Ort waren und die Reanimation mit dem Defibrillator übernahmen. Es dauerte nicht lange, bis der Rettungshubschrauber Pelikan 2 mit dem Notarzt und dem Rettungsteam eintraf. Er konnte den 39-Jährigen erfolgreich wiederbeleben. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus von Bozen geflogen. <BR /><BR /><b>„Jede Sekunde zählt“</b><BR /><BR />Wie der Notarzt Dr. Simon Frings vom Dienst für Notfallmedizin erst kürzlich erklärte, zählt bei solchen Einsätzen jede Sekunde. Im Falle eines anaphylaktischen Schocks kann nämlich bereits ein einziger Stich tödliche Folgen haben.<BR /><BR />„Allergische Reaktionen treten unmittelbar nach dem Stich innerhalb weniger Minuten auf. Sie reichen von Ausschlag und Schwellungen im Gesicht über Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Bewusstseinsstörungen und Atemnot. Dann ist sofort der Notruf zu tätigen. Da zählt dann auch für uns jede Sekunde“, sagte Frings.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/die-wespen-sind-los" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier lesen Sie, was der Traminer Biologe Wolfgang Dibiasi über die verschiedenen Wespenarten in Südtirol sagt</a> und wann sie ihren gefürchteten Stachel einsetzen.