Donnerstag, 16. April 2020

Herzzerreißend: Hündin sucht Herrchen

Während das Herrchen im Krankenhaus auf der Intensivstation lag, flüchtete die Hündin von zu Hause und machte sich auf die Suche nach ihrem Herrchen, aber sie kam zu spät. Es ist dies die unglaubliche Geschichte der Hündin Stella.

Bei der Hündin Stella handelt es sich um einen deutschen Schäferhund.
Bei der Hündin Stella handelt es sich um einen deutschen Schäferhund. - Foto: © Screenshot
Als Stellas Besitzer aufgrund des Coronavirus in die Intensivstation des Krankenhauses Pisa eingeliefert wurde, verbrachte sie ihre Tage damit, auf ihr Herrchen zu warten. Doch dann beschloss Stella sich auf die Suche nach ihrem geliebten Besitzer zu begeben. Die 7 Jahre alte Hündin öffnete das Gartentor des Hauses und begann ihre Suche.

Augenzeugen, die die Hündin bei ihrer Suche gesehen haben, berichteten, dass diese sich strikt in eine Richtung bewegt habe. Es schien, als würde sie ein Kompass zu einem Ort führen, den sie zuvor noch nie gesehen hatte. Dabei war sie stundenlang unterwegs.

In der Zwischenzeit machten sich die Verwandten des Hundebesitzers auf die Suche nach Stella. Schließlich fanden sie die Hündin unmittelbar vor dem Krankenhaus, wo ihr Herrchen auf der Intensivstation lag. Stella war völlig erschöpft. Zu einem Wiedersehen mit ihrem Herrchen kam es allerdings nicht, denn bereits zuvor war dieser gestorben. Die Verwandten des Mannes versuchten der Hündin klar zu machen, dass ihr menschlicher Freund gestorben sei.

Schließlich wurde Stella von einem Verwandten adoptiert und fand so ein neues Zuhause und gleichzeitig eine neue Familie. Wie Stella ihr Herrchen gefunden hat, bleibt indes ein Rätsel.

mat