Montag, 25. Mai 2020

10. Todestag von Silvius Magnago – „Vater der Autonomie“

Auch ein Jahrzehnt nach seinem Tod ist das Vermächtnis von Silvius Magnago unvergessen, sein Leben und Wirken hat sich in die Seele der Südtiroler gepflanzt. „Er gilt zurecht als Vater der Autonomie“, unterstreicht sein Nach-Nach-Folger auf dem Sessel des Landeshauptmannes, Arno Kompatscher. Als Politiker sei er für Südtirol an die Grenze des Auslotbaren gegangen, aber nie darüber hinaus, sagt Kompatscher.

Silvius Magnago.
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Silvius Magnago. - Foto: © "D"
Am 25. Mai jährt sich der Todestag von Alt-Landeshauptmann Silvius Magnago zum 10. Mal. Magnago gilt als Vater der Südtirol-Autonomie. Von 1960 bis 1989 stand er als Landeshauptmann an der Spitze der Landesverwaltung. 2010 war er im Alter von 96 Jahren gestorben.

Im ORF-Beitrag von „Südtirol heute“ werden die wichtigsten Stationen seines Lebens beleuchtet.



Landeshauptmann Arno Kompatscher würdigte Silvius Magnago in einer Videobotschaft als Vater des Paketes und der Südtirol-Autonomie, der am eigenen Leib die Folgen von Hass und Krieg erfahren habe.

„Daher war er, wie viele, die den Krieg erleben mussten, überzeugt: Nie wieder Krieg! Dieses Credo hat, genauso wie Magnagos Beharrlichkeit, Intelligenz, Integrität und Ernsthaftigkeit, seinen politischen Einsatz für Südtirol geprägt“, betont Landeshauptmann Kompatscher.

Zum 10. Todestag von Alt-Landeshauptmann Silvius Magnago

Silvius Magnago gilt als der Vater der Südtirol-Autonomie und hat als Landeshauptmann (von 1960 bis 1989) gemeinsam mit gewichtigen Mitstreitern vieles für unser Land erreicht. Magnagos Vermächtnis ist uns Auftrag: Mehr denn je sind die Eigenständigkeit Südtirols und der gesellschaftliche Zusammenhalt wichtige Themen. Und mehr denn je wollen und sollen wir uns einbringen für das rechte Augenmaß, für einen respektvollen Umgang miteinander und für einen Weg, der uns mit Zuversicht in die Zukunft führt.

Pubblicato da Arno Kompatscher su Lunedì 25 maggio 2020


„Vorbildlicher Weitblick“

„Sein vorbildlicher Weitblick und sein verantwortungsvolles Handeln haben Südtirol ganz besonders beeinflusst“, unterstreicht SVP-Obmann Philipp Achammer. „Dadurch wurden Ausgleich und Verständigung erst möglich.“

„Sein politisches Lebenswerk, die sprachlich-kulturelle Absicherung der deutschen und ladinischen Minderheit auf friedlichem und sachlichem Wege, ist und bleibt die wesentliche Richtschnur für die Politik der Südtiroler Volkspartei,“ so Achammer.

stol/d