Im Südtiroler Sanitätsbetrieb kann es am Freitag zu "Unannehmlichkeiten" kommen. Doch: "Alle dringenden Leistungen sowie die essentiellen Dienste werden gewährt", heißt es in einer Pressemitteilung.Auch bei den SEAB-Diensten in Bozen und Leifers könne es zu "Beeinträchtigungen" kommen.Die größten Auswirkungen wird der Streik allerdings auf den öffentlichen Verkehr haben: Bei SAD und SASA kann es zu streikbedingten Ausfällen bzw. zu Verspätungen kommen. Die Dienste zwischen 15 Uhr und 23 Uhr können nicht gewährleistet werden.Wie die SASA mitteilt, werden alle Busse mit Abfahrt vor 15 Uhr auf jeden Fall die Endhaltestelle erreichen.SAD: Werkstätten streiken ganztägigBei den außerstädtischen Busdiensten der SAD sowie den fixen Anlagen (Standseilbahn Mendel, Seilbahn und Trambahn Ritten und Seilbahn Jenesien), ist eine Arbeitsniederlegung von 15 bis 23 Uhr vorgesehen.Auch bei den Verbindungen der SAD gilt, dass alle Busse mit Abfahrt vor 15 Uhr auf jeden Fall die Endstation erreichen.Auch bei den SAD-Fahrkartenschaltern wird von 15 bis 23 Uhr gestreikt, bei den Werkstätten und der Verwaltung ist die Arbeitsniederlegung für die gesamte Tagesschicht vorgesehen.Bahnstreik zwischen 10 und 18 UhrBei den Eisenbahndiensten der SAD ist der Streik zwischen 10 und 18 Uhr am Freitag vorgesehen.Folgende Bahndienste werden deshalb nicht gewährleistet:Linie Bozen-MeranDie Züge mit Abfahrt in Bozen von 10.35 Uhr bis 16.35 Uhr.Die Züge mit Abfahrt in Meran von 10.46 Uhr bis 17.46 Uhr.Linie Franzensfeste-Innichen:Die Züge mit Abfahrt in Franzensfeste von 9.20 Uhr bis 17.20 UhrDie Züge mit Abfahrt in Innichen von 9.50 Uhr bis 17.50 UhrLinie Meran-MalsDie Züge mit Abfahrt in Meran von 10.16 Uhr bis 17.46 UhrDie Züge mit Abfahrt in Mals von 10.20 Uhr bis 17.20 Uhr.Auch Trenitalia streiktAuch die Trenitalia-Züge sind vom Streik betroffen: Zwar hatte Verkehrsminister Maurizio Lupi - ein Verkehrschaos befürchtend - die zwangsmäßige Arbeitseinberufung der Eisenbahner angeordnet. Am Donnerstagabend aber zog der Minister seine Zwangsverpflichtung zurück - nach heftiger Kritik von CGIL-Chefin Susanna Camusso.