Dienstag, 12. Oktober 2021

Hier werden die 17 neuen Südtiroler Testzentren eingerichtet

Mit der Einführung der Green-Pass-Pflicht am Arbeitsplatz werden viele Südtirolerinnen und Südtiroler ab Freitag regelmäßig einen Coronatest benötigen. Um den Ansturm einigermaßen zu bewältigen, richten die Gemeinden insgesamt 17 neue Testzentren ein; den Test gibt es dort nicht gratis, aber zum gedeckelten Preis. Hier sind die Details.

Damit es auch tatsächlich schnell geht, werden in den Gemeinden neue Testzentren eingerichtet.
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Damit es auch tatsächlich schnell geht, werden in den Gemeinden neue Testzentren eingerichtet. - Foto: © Shutterstock / shutterstock
Rund 40.000 nicht geimpfte Südtiroler müssen ab Freitag regelmäßig einen Test für den Grünen Pass absolvieren. Waren es vor 2 Wochen Tagen noch über 50.000, so ist die Zahl der ungeimpften Arbeitnehmer, die dazu einen Test absolvieren müssen, auf unter 40.000 gesunken – und so langsam lichtet sich das Dunkel an der Testfront.

Insgesamt werden in 17 Gemeinden Testzentren bereit stehen, die großteils übergemeindlich genutzt werden. Während das Wipptal vorerst auf Apotheken stützt, eröffnen im Eisacktal Teststationen in Vahrn und Brixen. Im Pustertal stehen die in Bruneck und Pfalzen bereit. In Innichen und Abtei wird es Drive-In-Stationen geben. Getestet wird in Bozen, Kardaun und St. Christina/Gröden.

„In der Bezirksgemeinschaft Unterland/Überetsch stehen Stationen in Truden, Aldein und entweder in Nals oder Terlan bereit“, so Gemeinden-Chef Schatzer. Im Burggrafenamt wird in Meran und Ulten getestet. Im Vinschgau in Mals, Schlanders und Latsch. Noch beim Überlegen sind Klausen, Vintl, das Tauferer Ahrntal, Algund und Prad.

Tests an 3 Wochentagen

Die meisten Gemeinden starten mit 2 bis 4 Linien. Kaum eine Gemeinde biete tägliche Testungen an. „Viele haben sich für Montag, Mittwoch, Freitag entschieden – oft ganz früh am Morgen oder nach Feierabend zu Zeiten, welche die Apotheken nicht abdecken“, so Schatzer.

Sofern sie von medizinischem Personal absolviert werden, sind auch Nasentests der EU-Liste für den Grünen Pass zugelassen. „Diese werden in den Testzentren eingesetzt “. Heute legt die Landesregierung die Preise fest. „Immer 15 Euro für Erwachsene, 8 Euro für Minderjährige“, so Landesrat Thomas Widmann.

In den Testzentren der Gemeinden erfolgt keine Bezahlung. „Dazu hätten wir eigene Mehrwertsteuerpositionen eröffnen müssen“, so Schatzer. Gelöst wurde das Problem, indem die Rechnung nun vom Sanitätsbetrieb zugeschickt wird.

Gedeckelter Preis

Getestet wird in Apotheken und konventionierten Privatkliniken wie die Brixsana. Auch hier legt die Landesregierung heute laut Widmann einen gedeckelten Preis von 15 bzw. 8 Euro fest.

Parallel fährt die Landesregierung die Ausgabe von kostenlosen Tests an Vereine und Verbände zurück. „Es gibt Teststationen, Apotheken und Privatkliniken. Der Weg, um sich auf Umwegen Tests zu organisieren, soll eingeschränkt werden, so Widmann.



bv