Tanja Burger, neben C.M. Hauptangeklage im Prozess, war erneut krank. Geplant war heute die Vernehmung von Zeugen aus Südtirol.Sollte Burger, die Meranerin war die Ehefrau von Hilber, länger als drei Wochen verhandlungsunfähig sein, wäre der Prozess geplatzt und müsste neu beginnen. Das schreibt die deutsche Strafprozessordnung vor.Am 14. März konnte die 39-Jährige wegen einer Erkrankung nicht am Prozess teilnehmen.Am 21. März musste die Verhandlung nach zwei Stunden unterbrochen werden, da sie starke Schmerzen hatte und verhandlungsunfähig war, wie der Anstaltsarzt der Justizvollzugsanstalt feststellte. Damit gerät der Prozess um die Ermordung des Vahrners im April 2012 in erhebliche Zeitnot. Staatsanwalt Martin Hussels bezeichnete die erneute Zwangspause als „katastrophale Situation“ für alle Prozessbeteiligten, schreibt die Zeitung "Südkurier".„Schon jetzt fehlen zweieinhalb Tage. Und 17 eingeplante Zeugen konnten nicht befragt werden“, wird Hussels zitiert. Sollte Tanja Burger am 9. April, dem nächsten Verhandlungstermin, immer noch verhandlungsunfähig sein, wäre der Mordprozess geplatzt und müsste komplett neu aufgerollt werden.Sowohl Burger, als auch der zweite Hauptangeklagte haben beim Prozess bisher geschwiegen. Die Leiche von Peter Hilber wurde Ende April 2012 in Spiss im Tiroler Bezirk Landeck gefunden.stol