Ein junger Jäger brachte das stattliche Tier zur Strecke und diesmal protestieren nicht nur die Tierschützer. <BR /><BR />Empörung und Trauer hat in dem zur Gemeinde San Tomaso Agordino (Belluno) gehörenden Dorf Pecol die Nachricht der Tötung von „Bambotto“ ausgelöst, einem siebenjährigen Hirsch, der als „Maskottchen“ der Gegend galt und menschenfreundlich war. Das Tier wurde von einem 23-jährigen Jäger erlegt, berichteten lokale Medien. <BR /><BR />Der Hirsch war dafür bekannt, dass er in den offenen Fenstern der Häuser auftauchte, um sich füttern und streicheln zu lassen. Dank der Rai-Sendung „Linea Bianca“ war er italienweit bekannt geworden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="955141_image" /></div> <BR /><BR />„Es ist einfach ekelhaft, was in unseren Wäldern während der Jagdsaison passiert ist und immer noch passiert“, protestierte Michela Vittoria Brambilla, Vorsitzende der italienischen „Liga für Tier- und Umweltschutz“. Das harmlose Tier sei „aus Spaß“ erlegt worden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="955144_image" /></div> <BR /><BR />„Wie viel Mut braucht es, um eine Kreatur zu töten, die einem aus der Hand frisst und zu Hause auf der Fußmatte schläft? Wir Bürger, die wir alle Tiere lieben, sind zutiefst empört und können Tatsachen wie diese nicht länger hinnehmen. ,Bambotto‘ war für die Einwohner von Pecol ein Freund“, kommentierte die Parlamentarierin der Forza Italia.<BR />