"Die 'History Line' macht die Stadt Bozen zum öffentlichen Erinnerungsraum. Junge Schauspieler der Theatergruppe Sagapò leihen historischen Plätzen ihre Stimme und machen so Geschichte erlebbar", so die Organisatoren.Der Bus hält u.a. am Franz-Innerhofer-Platz; der Marlinger Lehrer Franz Innerhofer wurde am „Bozner Blutsonntag“ durch faschistische Schlägertruppen ermordet. Auch der Partisane Manlio Longon und der Geistliche Don Narciso Sordo werden im Theaterstück vorgestellt, die „History Line“ macht außerdem beim ehemaligen Durchgangslager in der Reschenstraße und bei der Gedenkstätte in der Pacinotti Staße Halt. Am 1. Mai hat man zwei Mal die Möglichkeit, eine Fahrtkarte für die „History Line“ zu lösen: um 10.30 Uhr und um 15.30 Uhr Die „History Line“ startet am Matteotti-Platz, wo die Fahrt dann auch wieder endet. Ein Ticket für die Theateraufführungen kostet 3 Euro.Die „History Line“ schließt an das Bildungsprojekt „Promemoria_Auschwitz“, ebenfalls einem Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD), Arciragazzi und Deina Trentino Alto Adige, an. Die Geschichte vom Aufkommen des Faschismus bis hin zur Befreiung wird durch die junge Theatergruppe Sagapò erzählt.