Der erste Alarm ging um 13.30 Uhr ein: Zwei Wanderer aus Dresden kamen im Bereich oberhalb des Gasthofs Durster in der Gemeinde Partschins nicht mehr weiter. Zwar konnten sie den Gasthof sehen, wussten jedoch nicht mehr, welchen Weg sie genommen hatten. Dank der telefonischen Kontaktaufnahme konnte ihr Standort rasch ermittelt werden. Eine Mannschaft stieg zu den erschöpften und unter der Hitze leidenden Wanderern auf, versorgte sie und begleitete sie zum Einsatzfahrzeug. Anschließend wurden sie zur Talstation der Texelbahn gebracht, wo ihr Auto abgestellt war.<BR /><BR />Nur eine Stunde später, um 14.30 Uhr, folgte der nächste Alarm: Eine Klettersteiggeherin aus Bozen litt am Heini-Holzer-Klettersteig unter Atemproblemen und einer Panikattacke. Nach einer ersten telefonischen Betreuung und dem Versuch, sie zu beruhigen, wurde ein Bergretter mit dem Notarzthubschrauber Pelikan 3 zum Einsatzort geflogen. Mittels Winde wurde er zur Frau abgeseilt, die nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus Meran gebracht wurde. <h3> Einsatzreiche Tage für die Bergrettung </h3>Auch an den Tagen zuvor stand die Bergrettung mehrmals im Einsatz. Am Dienstag musste ein verstorbener Bergsteiger geborgen werden. Außerdem hatten übermüdete Wanderer einen Notruf abgesetzt. <BR /><BR />Am Mittwoch stürzte hingegen eine deutsche Wanderin oberhalb von St. Peter bei Dorf Tirol so unglücklich, dass sie aufgrund starker Rückenschmerzen nicht mehr weitergehen konnte. Nach der Erstversorgung wurde sie mit der Gebirgstrage zum Übergabepunkt gebracht und dort an das Weiße Kreuz übergeben, das sie ins Krankenhaus Meran transportierte.<BR /><BR />Eine weitere Wanderin stürzte auf dem Almenweg zwischen der Zetn-Alm und der Mauslochalm und verletzte sich dabei an der rechten Hand. Zudem zog sie sich oberhalb des Knies eine tiefe Schnittwunde zu. Auch diese Frau wurde ins Krankenhaus von Meran gebracht.