Die Imker sehen sich in den kommenden Jahren mit einigen Herausforderungen konfrontiert. <BR /><BR />Hohe Temperaturen lassen den Nektar austrocknen und zähflüssiger werden, wodurch es den Bienen schwer fällt, ihn aufzunehmen. Gleichzeitig fehlt es wegen der Dürre an Wasser.<BR /><BR />Imker stellen deshalb oftmals Tränken bei den Stöcken auf oder verlagern die Stöcke in höher gelegene Gebiete. Außerdem werden die Tiere im Notfall mit Zucker, Sirup und Honig gefüttert. <h3> Eiablage bereits stark zurückgegangen</h3>„Die Bienen verwenden derzeit fast ihre gesamte Energie auf das Überleben“, sagte die Imkerin Irene Pavesi aus Pescarolo in der Lombardei. In einigen Völkern sei die Eiablage bereits stark zurückgegangen. Die Folge könnten schwächere und kleinere Bienenvölker sein, die mit wenigen Reserven in den Winter gehen. In Norditalien wird wegen des geringeren Nektarangebots mit deutlichen Ertragseinbußen gerechnet.<BR /><BR />Betroffen ist nach Angaben von Experten nicht nur die Honigbiene. Unter den veränderten Bedingungen leiden auch zahlreiche andere bestäubende Insekten, die für die Artenvielfalt eine zentrale Rolle spielen. Piemont stellt bis 25. September rund 304.000 Euro für Maßnahmen wie Klimamonitoring und neue Technologien zur Verfügung.