Dienstag, 02. Juli 2019

Hitzewelle: Einsätze halten sich in Grenzen

Seit Tagen brütet Südtirol unter der afrikanischen Hitze. „Die Leute lernen aber dazu“, sagt Notarzt Dr. Simon Frings. Die Zahl der vom Landesnotruf koordinierten Einsätze aufgrund gesundheitlicher Folgen der Hitze habe sich jedenfalls in Grenzen gehalten. Dennoch mahnt Dr. Frings zur Umsicht.

Temperaturen bis zu 40 Grad machten vielen zu schaffen (Symbolfoto).
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Temperaturen bis zu 40 Grad machten vielen zu schaffen (Symbolfoto). - Foto: © shutterstock

Die Hitze lässt den Kreislauf hochschnellen. Während das ein junger, gesunder Mensch aber locker wegsteckt, sind ältere und kranke Menschen, aber auch Kleinkinder gefährdet. Der Körper beginnt förmlich zu kochen, die Temperatur kann auf über 39 Grad Celsius ansteigen. Wenn dann auch noch die nötige Flüssigkeit fehlt, kann es schnell gefährlich werden.

In Südtirol scheint man aus den Hitzeperioden der vergangenen Sommer gelernt zu haben. „Die Zahl der Einsätze hat sich bei uns eigentlich stets im Rahmen gehalten. Auffällig war nur, dass wir mehr ältere und ganz junge Patienten hatten, aber es handelte sich stets um Symptome, die nicht zwingend auf Hitze als Auslöser hindeuteten“, weiß Dr. Simon Frings, Notarzt beim Landesnotruf 112. „Ich glaube, die Leute haben dazugelernt.“ 

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol