Alarmstufe Rot wird von der Regierung in Rom erlassen, wenn es extreme Hitze verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit gibt. Das bedeutet akute Gesundheitsgefahren nicht nur für ältere Menschen und andere Risikogruppen, sondern auch für Gesunde und sportlich Aktive.<BR /><BR />Die höchste Alarmstufe Rot gilt nun von Nord bis Süd, von Bozen bis Palermo auf Sizilien. Vielerorts werden am Donnerstag Temperaturen von mehr als 35 Grad erwartet. Für Städte wie Florenz in der Toskana und die Hauptstadt Rom, die auch von vielen Touristen besucht werden, stellen Meteorologen Spitzenwerte von mehr als 40 Grad in Aussicht. An Trinkwasserbrunnen bilden sich dort lange Schlangen.<h3> Südtirol: 38,9 Grad erreicht – Jetzt drohen heftige Gewitter</h3>In Südtirol erreichte die Hitzewelle am gestrigen Mittwoch ihren vorläufigen Höhepunkt. Wie Landesmeteorologe Dieter Peterlin bekanntgab, ist die Marke von 38,9 Grad der Rekordwert des bisherigen Sommers – diese Höchsttemperatur wurde am gestern bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gemessen (einmal in Bozen, zweimal in Auer). Damit reiht sich der 5. August gemeinsam mit dem 30. und 31. Juli als bisher heißester Tag des Sommers ein.<BR /><BR />Für den heutigen Donnerstag meldet der Landeswetterdienst zwar einen leichten Rückgang der Temperaturen, die Höchstwerte bleiben mit 29 bis 36 Grad jedoch weiterhin schwül.<BR /><BR /> Während am Vormittag noch verbreitet die Sonne scheint, führt eine südwestliche Höhenströmung zunehmend labile Luftmassen in den Alpenraum: Am Nachmittag und Abend ist daher stellenweise mit kräftigen Hitzegewittern zu rechnen.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/wetter" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alles rund ums Wetter, lesen Sie hier.</a><h3> Lago Maggiore vor historischem Tiefststand</h3>Die anhaltende Hitze und Trockenheit hat auch Auswirkungen auf Italiens Flüsse und Seen. Am längsten Fluss Italiens, dem Po, messen Behörden an sämtlichen Stationen deutlich niedrigere Wasserstände als sonst um diese Jahreszeit. <BR /><BR />Der Lago Maggiore in Oberitalien, nach dem Gardasee Italiens zweitgrößter See, nähert sich nach Medienberichten einem historischen Tiefststand. Im nördlichen Teil der Adria wiederum wurden für das Mittelmeer Temperaturen von mehr als 30 Grad gemessen.<BR /><BR />Die Hitzewelle wird nach Vorhersagen bis Mitte August dauern. Am Freitag soll es aber zumindest im Norden mit den Temperaturen etwas nach unten gehen. Nach den Messungen des Gesundheitsministeriums wird Bozen dann von der Liste der Städte mit Alarmstufe Rot gestrichen, so dass 26 Städte übrig bleiben.