Mittwoch, 09. August 2017

Hitzewelle in Italien dauert an

Noch ist die Hitzewelle nicht vorbei in Italien: Vor allem der Süden des Landes ächzt weiter unter hohen Temperaturen bis zu 40 Grad und Trockenheit.

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Die Wetterdienste des Landes kündigten erst für Freitag etwas Abkühlung an. Am Mittwoch rief das Gesundheitsministerium wieder für mehrere Städte im ganzen Land die höchste Hitze-Warnstufe Drei aus – darunter Bari, Catania, Florenz, Rom und Neapel. Die hohen Temperaturen können nicht nur für Kranke und Kleinkinder gefährlich werden.

Foto: Italienisches Gesundheitsministerium

11 Personen in Italien wegen Bränden gestorben

Die Feuerwehren kämpfen weiterhin gegen zahlreiche Wald- und Buschbrände im Land. Seit Beginn des Sommers seien bereits elf Menschen gestorben, berichtete die Zeitung „La Stampa“ und schrieb: „Der Feind (in diesem Fall das Feuer) ist unbesiegbar.“

Während die Wetterkarten für Mittel- und Süditalien Sonne satt anzeigten, trübten sich die Aussichten erneut für den Norden. In den Regionen Lombardei, Piemont und Venetien könnte es viel und stark regnen, weshalb der Zivilschutz die Warnstufe Gelb verhängte. Es wird auch wieder mit Gewittern gerechnet. Am Wochenende waren bei schweren Unwettern im Norden mehrere Menschen gestorben.

In Bozen Hitze-Warnstufe 1

In Südtirol wurde für Mittwoch die Hitze-Warnstufe 1 ausgerufen, da die Temperaturen um die Mittagszeit in Bozen wieder auf 30 Grad Celsius steigen. Für Donnerstag und Freitag hingegen gilt Stufe 0, da die geschätzten Höchsttemperaturen von 27 und 25 Grad Celsius kein Risiko für die Bevölkerung darstellen.

dpa

stol