Eine Familie aus Erfurt – bestehend aus Vater, Mutter und einem Kind – war gegen Mittag in den Klettersteig eingestiegen. Am sogenannten „Bankl“, etwa auf halber Strecke, gingen Mutter und Kind die Kräfte aus, sie kamen nicht mehr weiter. Gegen 18 Uhr ging der Alarm ein.<h3> Auch Vater muss Notruf absetzen</h3>Fünf Bergretter machten sich sofort auf den Weg zu der Familie. Der Vater war in der Annahme, dass das Ende des Klettersteigs bereits nahe sei, weitergestiegen. Als die Bergretter beim „Bankl“ eintrafen, setzte auch der Vater einen Notruf ab, da er zu erschöpft war, um weiterzugehen. Zwei Bergretter stiegen zu ihm auf, sicherten ihn und begleiteten ihn bis zum Ausstieg. Von dort wurde er mit einem Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht, wo er wieder auf seine Familie traf.<BR />Frau und Sohn waren von drei Bergrettern sicher ins Tal begleitet worden.<BR /><BR />Erst gegen 21:30 Uhr war der Einsatz beendet. Alle Beteiligten waren wohlauf, wenn auch erschöpft. Die Bergrettung Meran erinnert daran, dass eine sorgfältige Vorbereitung einer Bergtour unumgänglich ist, vor allem auch das Einholen von Informationen über Länge und Schwierigkeit einer Tour.<BR /><BR />Der Hoachwool-Klettersteig gilt als schwieriger Klettersteig, der vor allem auch körperlich sehr anspruchsvoll ist.