„Wir haben zur Zeit einen dauerhaft hohen Patientenzustrom. Die Urlaubswelle ist in Bewegung und macht sich auch bei uns bemerkbar“, sagt Norbert Pfeifer, Primar der Notaufnahme. Dazu kämen die normalen Patienten. „Wir haben heuer schon fast 38.000 Zugänge verzeichnet. Normalerweise sind es rund 70.000 im Jahr“, sagt Dr. Pfeifer. <BR /><BR />Es seien pro Tag zwischen 10 bis 15 Urlauber, die Hilfe im Spital aufsuchen. „Die einen haben die Medikamente daheim vergessen und brauchen eine Verschreibung. Andere sind schon angeschlagen in den Urlaub gestartet oder haben gar eine bösartige Erkrankung, wollen aber nicht auf den Urlaub verzichten“, sagt Primar Pfeifer. Am Wochenende werden die Urlauber, die Hilfe in der Notaufnahme suchen, noch mehr. „Entweder weil sie beim Wandern stürzen und sich leicht verletzen oder auch aus reiner Erschöpfung“, so Dr. Pfeifer. <BR /><BR />Die meisten Gäste stammen aus Deutschland und der Schweiz, aber es sind auch Engländer, Franzosen und Holländer darunter. <BR /><BR />Dazu das normale Patientenaufkommen. „Patienten, die direkt zu uns kommen unter Umgehung der Hausärzte, andere wiederum haben Symptome, die das Aufsuchen der Notaufnahme notwendig machen. Dann haben wir Patienten mit Lungenentzündungen ohne Covid-19, Unfall-Patienten, usw. So versorgen wir pro Tag bis zu 250 Patienten. Sind dringende Fälle darunter, müssen andere länger warten. Da kriegen wir mitunter alles Mögliche zu hören. Wir sind ein offenes Haus Tag und Nacht, und ein Tag lässt sich eben nicht planen“, sagt Dr. Pfeifer.