Donnerstag, 25. November 2021

Hochwasserschutz am Eisack in Brixen wird weitergebaut

Am Hochwasserschutz für Brixen wird weiter gebaut: Im Auftrag des Landesamtes für Wildbachverbauung Nord muss durch das Fällen von 6 Bäumen Platz für die Aufweitung des Eisacks geschaffen werden.

Um die Hochwassersicherheit zu erhöhen, wird die bestehende Ufermauer auf beiden Seiten des Eisacks teilweise abgebrochen und neu errichtet. Im Foto Arbeiten vom Vorjahr.
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Um die Hochwassersicherheit zu erhöhen, wird die bestehende Ufermauer auf beiden Seiten des Eisacks teilweise abgebrochen und neu errichtet. Im Foto Arbeiten vom Vorjahr. - Foto: © LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord
Seit 3 Jahren ist das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord in der Agentur für Bevölkerungsschutz im Rahmen mehrerer Baulose damit befasst, die Gefahr durch Hochwasser am Eisack in Brixen einzudämmen und zudem den Flussraum ökologisch aufzuwerten und Naherholungszonen zu schaffen.

„Derzeit führt die Gruppe um Vorarbeiter Otto Gruber im Bachbett bei der neuen Prielbrücke Instandhaltungsarbeiten am Ufermauerwerk durch und schließt dabei unmittelbar an die flussaufwärts durchgeführten Arbeiten an“, erläutert Projektant und Bauleiter Lukas Pichler vom Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord in der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Der Eisack wird auf der Höhe der Schwimmbadanlage Aquarena aufgeweitet. Dort müssen orographisch links entlang der Battisti-Straße Ende November drei Winterlinden, ein Bergahorn und zwei Spitzahorne gefällt werden, um Anfang Dezember die Baustelle einrichten zu können.

Im Zuge dieses Bauloses werden 66 Pfähle an der Cesare-Battisti-Straße, also an der linken Seite des Bachbettes gesetzt. Diese Arbeiten erfolgen im Düsenstrahlverfahren durch Hochdruckinjektionen auf Zementbasis. Auf der rechten Uferseite wird nur vom Bachbett aus die Mauer mit 100 Pfählen bis 30 Meter oberhalb der Sohlschwelle unterfangen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich ab Jänner bis April kommenden Jahres durchgeführt.

Durch diese Vorbereitungsarbeiten wird dann in einem zukünftigen Baulos der Überschlag rückgebaut, um ein gleichmäßiges und kontinuierliches Gefälle im Bachbett herzustellen, was die Abflusskapazität maßgeblich erhöht und so die Hochwassersicherheit verbessert.

Am orographisch rechts verlaufenden Radweg erfolgen Anpassungsarbeiten. In diesem Baulos werden zudem die Ufermauern orographisch links und rechts hochwassersicher im selben Stil wie weiter oben im Bachlauf weitergebaut.

lpa