Montag, 29. Oktober 2018

Höhlenforscher von Schnee überrascht und gerettet

8 Höhlenforscher aus Saudi Arabien, Australien und Italien, die sich seit Mittwoch im Fanesgebiet befanden, mussten vom Bergrettungsdienst des CNSAS St. Vigil in Enneberg in einer aufwändigen Bergungsaktion in Sicherheit gebracht werden. Am Montag um 11 Uhr waren alle Teammitglieder in Sicherheit.

Die 8 Höhlenforscher wurden von den Schneemassen überrascht. - Foto: Bergrettung St. Vigil
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Die 8 Höhlenforscher wurden von den Schneemassen überrascht. - Foto: Bergrettung St. Vigil

Das internationale Team von 8 Höhlenforschern - 5 Italiener, 2 Saudis und 1 Australier war am Mittwoch aufgebrochen, um einige Höhlen im Fanesgebiet Gadertal zu erkunden. Das Basislager mit sechs Zelten wurde auf einer Höhe von ca. 2.900 Metern zwischen den Gipfeln Conturines und Lavarella errichtet.

Die 6 Zelte der Höhlenforscher wurden von den Schneemassen fast umhüllt.

Aufgrund der starken Schneefälle musste das Team am Sonntag gegen Mittag einen Notruf absetzen. Die Mannschaft der Bergrettung des CNSAS St. Vigil in Enneberg hielt es angesichts der ungünstigen Wetterbedingungen (starker Wind in der Höhe und ausgeprägte Lawinengefahr) zunächst nicht für sinnvoll, die Mannschaft zum Camp zu schicken.

Erst um 4 Uhr in der Nacht auf Montag war es möglich, das Rettungsteam zu entsenden. Im Basislager angekommen, stellten die Retter den Höhlenforschern die für den Abstieg geeignete Ausrüstung und Schneeschuhe zur Verfügung.

Vor der Bergung mussten die Höhlenforscher erst entsprechend ausgestattet werden.

Die Rettungsaktion ging laut Mitteilung der Bergrettung am Montag um 11 Uhr mit der glücklicherweise unversehrten Rückkehr aller Teammitglieder zu Ende.

Am späten Montagvormittag waren alle Höhlenforscher in Sicherheit. - Foto: Bergrettung St. Vigil

stol

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