Die Stiftung hat damit die beste im Jahr 2023 in den Dolomiten eröffnete Kletterroute prämiert.<BR /><BR />Bereits zum 20. Mal wurde der Preis vergeben. Nach einer sorgfältigen Prüfung aller im Jahr 2023 eröffneten Routen in den Dolomiten sei die Wahl auf Simon Gietls „Identität“ gefallen. Der Luttacher Salewa-Athlet hat die „Identität“ im Sommer 2023 allein an der Westwand des Zwölferkofels in Sexten eröffnet.<h3> Logisch und kühn und im reinsten Stil</h3>In ihrer Begründung hebt die Jury Gietls Leistung hervor, die neue Linie in einer wenig bekannten Wand, logisch und kühn, im reinsten Stil, dem Solo, eröffnet zu haben.<BR /><BR />6  Tage allein an der Wand, alle Schwierigkeiten einer großen Felswand mit mittelmäßigem Fels zu meistern, dabei die eigenen Ängste und die technischen, logistischen und mentalen Schwierigkeiten zu überwinden, würden, so die Jury weiter, der „Identität“ einen großen Wert verliehen. Gietl wird im Juryspruch als „großer Vertreter des modernen Bergsteigens in Bezug auf Technik und Schwierigkeit, aber mit einer starken Verbindung zum klassischen Bergsteigen der Pioniere des Kletterns in den Dolomiten“, bezeichnet.<h3> Im Reigen der Auszeichnungen</h3>Mit diesem Preis ist der Reigen der Auszeichnungen an den Pusterer Alpinisten Simon Gietl noch nicht vorbei. Die Organisatoren des Bergsteigerpreises Piolet d’Or (Goldener Eispickel) haben die Liste der bedeutendsten und innovativsten Besteigungen des Jahres 2023 veröffentlicht – und dabei Simon Gietl gleich zweimal nominiert.<BR /><BR /> Erwähnt wird die „Ultima Perla“ an der Agner-Nordwand, die Simon Gietl mit Lukas Hinterberger und Michi Wohlleben geklettert ist, und die Route „Goldfish“ am Meru Peak in Indien, die Gietl zusammen mit Mathieu Maynadier und Roger Schäli erstbestiegen hat.