Der Höhenwind weht weiterhin stark aus Süd und führt zu großen Schneeverfrachtungen und zur Bildung neuer Triebschneepakete. Die Schneedecke ist in den meisten Steilhängen als nur schwach verfestigt anzusehen.In den östlichen Dolomiten ist die Lawinengefahr derzeit sehr groß (Stufe 5). "Als besonders ungünstig für dieses Gebiet erweisen sich zwei Schwachschichten aus eingeschneitem Oberflächenreif, die durch die Zusatzbelastung des Neuschnees gestört werden können. Es sind viele Lawinen zu erwarten, die aus oben angeführten Gründen rasch große Dimension erreichen können, auch auf weniger steilem Gelände", heißt es im Lawinenlagebericht.Im Großteil des Landes oberhalb von 1200 Meter ist die Lawinengefahr groß (Stufe 4). Die sehr großen Neuschneemengen sind sehr instabil. Es sind viele mittelgroße Lawinen zu erwarten, manchmal auch große Lawinen. Die Lawinenauslösung ist in vielen Steilhängen schon durch geringe Zusatzbelastung möglich: die Tourenmöglichkeiten sind stark eingeschränkt.