"Eine Verschmutzung der Photovoltaikmodule führt zu Reduzierungen des Ertrages. Bei hoher Verschmutzung können die Verluste bei über 30 Prozent liegen. Im Durchschnitt liegen sie bei ca. sechs bis acht Prozent", so die Verbraucherzentrale Südtirol..Eine Verschmutzung entsteht nicht nur durch Staub, liegengebliebene Blätter, Baumnadel und Blütenpollen, auch der Ruß von Heizanlagen kann sich auf den Photovoltaikmodulen ablagern. Zudem kommt es in den Randbereichen der Module oft zu Moosbildungen. "Vielfach reicht der Selbstreinigungsprozess der Module durch Regen oder Schnee nicht aus um sämtliche Verschmutzungen zu entfernen. Gerade bei flachen Neigungswinkeln funktioniert dieser Effekt nicht optimal. Eine Reinigung der Solarmodule ist somit unumgänglich." Eine Reinigung der Module müsse nicht unbedingt durch eine Reinigungsfirma erfolgen, sondern könne auch in Eigenregie durchgeführt werden. Allerdings ist Vorsicht geboten: Photovoltaikgläser sind vorwiegend aus kratzempfindlichem Glas. "Der Reinigungsrhythmus ist stark abhängig von den Umgebungsbedingungen. So z.B. kann es durchaus sein, dass neben stark befahrenen Straßen die Reinigung der Photovoltaikmodule einmal im Jahr notwendig ist. Gewöhnlich genügt eine Reinigung alle zwei Jahre", erklärt die VZS.