Über Latsch herrscht derzeit dicke Luft. Seit Tagen sind hier die Feinstaubwerte über dem EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Auch in anderen Südtiroler Orten war dies vereinzelt so.Während aber in Großstädten wie Mailand oder Rom die Autos stehen bleiben müssen, sorgen hierzulande Herde und Öfen für erhöhte Werte.Zudem spielt heuer das Wetter noch eine ganz besondere Rolle. Seit Tagen sorgt die Inversionswetterlage dafür, dass die Luft in Südtirols Tälern nicht nach oben entweichen kann. Soll bis vor wenigen Jahren der Verkehr auch in Südtirol Hauptursache für das Feinstaubproblem gewesen sein, bereitet nun vor allem im ländlichen Raum der Hausbrand Sorgen. „Mittlerweile kommen 50 Prozent des Feinstaubes von den Holzheizungen“, erklärt Georg Pichler, Direktor im Amt für Luft und Lärm, in einem Gespräch mit den "Dolomiten". D/em__________________________________Welche Gegenmaßnahmen es gibt und welche, auch drastischen Schritte die jeweiligen Südtiroler Bürgermeister ergreifen können, lesen Sie in der Dienstagausgabe des Tagblattes "Dolomiten".