Donnerstag, 21. Mai 2020

Hopkins-Uni: Mehr als 5 Millionen Corona-Infektionen weltweit

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich US-Wissenschaftlern zufolge weltweit mehr als 5 Millionen Menschen nachweislich mit dem neuartigen Virus infiziert. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor.

Knapp jede 3. Infektion wurde in den USA nachgewiesen.
Knapp jede 3. Infektion wurde in den USA nachgewiesen. - Foto: © shutterstock
Demnach starben bereits rund 328.000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Knapp jede 3. Infektion wurde in den USA nachgewiesen.

Die Webseite der Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer hohen Dunkelziffer aus.

Die registrierten Fälle steigen nach Angaben der WHO rasch. „In den vergangenen 24 Stunden wurden der WHO 106.000 neue Fälle gemeldet – so viel wie nie zuvor innerhalb eines Tages seit der Ausbruch begann“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch. „Wir haben noch einen langen Weg zu gehen in dieser Pandemie.“

Tedros verwies aber auch auf positive Aspekte. Es sei beeindruckend zu sehen, wie Länder wie Südkorea auf den Erfahrungen des Ausbruchs der von anderen Coronaviren ausgelösten Krankheit Mers aufgebaut hätten – mit einer schnell eingesetzten Strategie, um etwa Infizierte zu finden, zu isolieren, zu testen, und deren Kontakte zu verfolgen.

Die WHO sei jedoch sehr besorgt über die steigenden Fallzahlen in Staaten mit geringen und mittleren Einkommen. Die WHO zählte am Donnerstag insgesamt über 4.860.000 Corona-Infizierte und mehr als 320.000 Tote.


dpa

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