Mittwoch, 20. April 2016

Horrorcrash auf A22: Pkw völlig zerstört, Fahrer verletzt

Nur noch ein Blechkneuel ist vom Mercedes übrig geblieben. Der Personenkraftwagen war auf der Südspur der Brennerautobahn zwischen Klausen und Bozen am Mittwochnachmittag mit voller Wucht auf zwei Lastkraftwagen aufgefahren.

Das völlig zerstörte Unfallauto. - Foto: FFW Klausen
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Das völlig zerstörte Unfallauto. - Foto: FFW Klausen

Der letzte schwere Unfall im A22-Tunnel auf der Höhe von Atzwang ist erst wenige Tage her: Am Freitagabend waren gleich drei Lkw in einen Auffahrunfall verwickelt gewesen (STOL hat berichtet). 

Nur wenige Tage später wieder ein Rettungseinsatz im Tunnel: Am Mittwoch ist ein Mann mit seinem Mercedes mit voller Wucht auf zwei Sattelschlepper aufgefahren. Beide Lkw kamen mit etwas Blechschaden davon. Der Pkw allerdings wurde komplett zerstört. Sein Lenker musste behandelt werden.

Prallte auf Lkw, Tunnel und wieder Lkw

Zum Unfall kam es gegen 13.45 Uhr: Der Mann war mit seinem Wagen auf der A22 in Richtung Süden unterwegs. Im Tunnel auf der Höhe von Atzwang verengen sich die Fahrspuren aktuell allmählich, denn nur etwas weiter südlich wird derzeit gearbeitet. Noch im zweispurigen Bereich kam es zum Crash.

Der Mann prallte mit seinem Mercedes hinten links auf einen vor ihm fahrenden Lkw. Ersten Informationen zufolge wurde das Auto in der Folge gegen die Tunnelwand, dann wiederum gegen einen zweiten Lastkraftwagen geschleudert.

Das Autowrack. - Foto: FFW Klausen

 

Mann war alleine unterwegs

Die Beifahrerseite des Wagens wurde bei dem Unfall komplett eingedrückt. Glücklicherweise war der Lenker des Wagens, ein Mann, der in Franzensfeste wohnt und aus dem Kosovo stammt, alleine unterwegs gewesen.

Der 41-Jährige zog sich bei dem Unfall erhebliche Verletzungen zu. Der Mann wurde vom Notarzt des Rettungshubschraubers versorgt und mit dem Helikopter abtransportiert: Der Pelikan 2 flog den Mann ins Bozner Spital - mit dem Verdacht auf Schädel-Hirn- und Thoraxtrauma. Für die Rettungsmaßnahmen wurde die Nordspur zeitweise gesperrt. 

Foto: Berufsfeuerwehr

 

Warten auf der Südspur

Die Autolenker auf der Südspur mussten länger warten: Die Spur wurde in Folge des Unfalls rund eine Stunde gesperrt, dann wieder einspurig für den Verkehr freigegeben. 

Neben der Besatzung des Rettungshubschraubers standen bei dem Einsatz auf der Autobahn auch die Freiwillige Feuerwehr von Klausen, die Bozner Berufsfeuerwehr, das Weiße Kreuz, die Autobahnpolizei und der Verkehrsdienst der Autobahn im Einsatz.

stol

stol