Donnerstag, 26. Januar 2017

Hubschrauberabsturz: Hilfe aus Wolkenstein

Die Carabinieri der Abruzzen-Hauptstadt L´Aquila haben am Mittwoch mit Hilfe von 4 aus Wolkenstein angereisten Kollegen den Flugdatenschreiber des Rettungshubschraubers gefunden, der am Dienstag in der Nähe des Skigebiets Campo Felice in den Abruzzen mit 6 Menschen an Bord abgestürzt war.

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Foto: © LaPresse

Wegen des steilen und schwer verschneiten Unglücksorts war die Suchaktion besonders schwierig.

Daher war die Unterstützung von 4 Carabinieri des Alpinen Ausbildungszentrums aus Wolkenstein angefordert worden. Der Flugdatenschreiber soll den Ermittlern wichtige Informationen über die Ursachen des Absturzes liefern.

In 600 Meter tiefe Schlucht gestürzt

Der Helikopter, mit dem ein Rettungsteam einen verletzten Skifahrer, den Römer Ettore Palaca (50), ins Krankenhaus von L´Aquila fliegen wollte, stürzte am Dienstag wenige Minuten nach dem Abflug von Campo Felice in eine 600 Meter tiefe Schlucht, während über der Gegend dichter Nebel hing. Alle 6 Insassen starben.

„Wir sind diesen Personen zu tiefem Dank verpflichtet, die bei der Rettung von Menschenleben gestorben sind. Wir sind auf diese Retter stolz, es sind vorbildhafte Italiener“, sagte Premier Paolo Gentiloni vor dem Senat. Mit einer Schweigeminute gedachte das Parlament der Opfer des Hubschrauberunglücks und der Lawine in den Abruzzen.

mit

stol