Sein Opa fand ihn schwer verletzt. Jetzt liegt er in der Intensivstation des Bozner Krankenhauses. Für den Vorfall gibt es keine Zeugen. Der Sechsjährige war mit seinem Vater und seinem Großvater am Hof unterwegs. Kurz entfernte er sich von den Erwachsenen, als es passierte – ersten Angaben zufolge in der Nähe des Stalls: Das Pferd seines Vaters dürfte wohl aus ungeklärter Ursache erschrocken sein und schlug aus. Der Bub stand dabei so ungünstig, dass ihn das Pferd mit einem seiner Hufe mitten ins Gesicht traf. Er schrie laut und kam zu Sturz. Ob das Tier frei herumlief oder angebunden war und wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermitteln die Carabinieri. Vater und Großvater eilten gemeinsam zum Unfallort und fanden den Kleinen. Er hatte Schmerzen und stand unter schwerem Schock. Der Großvater alarmierte die Landesnotrufzentrale. Da es ursprünglich nicht allzu schlecht um den Kleinen zu stehen schien, wurden die Retter vor Ort des Weißen Kreuzes alarmiert. Sie leisteten Ersthilfe, allerdings verschlechterte sich der Zustand des Buben zusehends. Er drohte immer wieder das Bewusstsein zu verlieren. Für eine Einlieferung ins Spital musste sein Zustand stabilisiert werden. So wurde über die Landesnotrufzentrale das Notarztteam des Rettungshubschraubers des Aiut Alpin Dolomites nachalarmiert. Im künstlichen Tiefschlaf auf Intensivstation Die Notärztin des Rettungshubschraubers entschied, den Kleinen zu intubieren und in künstlichen Tiefschlaf zu versetzen. Er wurde dann ins Bozner Krankenhaus geflogen. Er hatte ein schweres Gesichtsschädeltrauma erlitten. Ob eine Operation notwendig ist, wurde gestern nicht bekannt. Gestern wurde der Kleine in die Intensivstation eingewiesen, wo sich die Ärzte um ihn kümmern. Gestrigen Angaben zufolge dürfte der Bub schwer verletzt sein, sich aber nicht in Lebensgefahr befinden. uli