Auffallend dabei: Weder die Landeshauptstadt Bozen noch Meran haben sich gemeldet. Dafür wollen viele kleine Kommunen mitmachen – ebenso die Städte Brixen und Leifers (siehe Grafik).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="987853_image" /></div> <BR /><BR />Bis 15. Jänner sollten sich Südtirols Kommunen beim Gemeindenverband melden, um ihr Interesse zu bekunden, bei dem Zusatzangebot mitzumachen und entsprechende Räume bereit zu stellen. Aus dem Burggrafenamt haben sich nur Dorf Tirol und Laurein gemeldet – aus dem Vinschgau nur Kastelbell-Tschars und Martell. <h3>Start des Zusatzangebots steht noch nicht fest</h3>Noch offen ist bis jetzt, wann mit dem Zusatzangebot für Hundehalter in den Gemeinden gestartet werden soll und für wie lange Zeit dann die Gelegenheit aufrecht bleibt, seinen Hund dorthin zu bringen. Am 12. Jänner war angekündigt worden, dass es das Zusatzangebot Ende des Monats geben werde.<BR /><BR />Aber noch sind einige wichtige Details zu klären. Noch nicht geklärt war bis gestern die Beauftragung und Bezahlung von Tierärzten, die in den Gemeinden die Abstriche vornehmen und die Blutabnahmen durchführen werden. Das Problem dabei ist offenbar, dass wenn der Sanitätsbetrieb die Beauftragung der Tierärzte vornehmen würde, es dafür eine Ausschreibung bräuchte. Und damit würde die Sache langwierig und kompliziert. Bei der Erfassung der Hunde-DNA sollen nämlich nicht nur Amtstierärzte zum Einsatz kommen, sondern auch Pensionisten und Tierärzte von außerhalb des Landes. Insgesamt sollen derzeit etwa 8 Tierärzte zur Verfügung stehen – Amtstierärzte mit eingeschlossen, die in den Gemeinden eingesetzt werden könnten.<h3>Schatzer: Problem der Beauftragung ist lösbar</h3>Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer gab sich gestern gegenüber den „Dolomiten“ überzeugt, „dass das Problem der Beauftragung lösbar ist“. Mitte nächster Woche könne er Genaueres sagen. Er gehe davon aus, dass es das Zusatzangebot in den Gemeinden auf jeden Fall geben werde – es dauere halt noch etwas. „Wir sind dabei, das Ganze aufzustellen“, sagt Schatzer. Arnold Schuler will sich zu diesem geplanten Zusatzangebot in den Gemeinden hingegen nicht äußern – er sei nicht mehr Landesrat. Auch sein designierter Nachfolger in der Landesregierung, Luis Walcher, will dazu noch nichts sagen. Dafür sei es zu früh. „Wir haben noch keine Zuständigkeiten“, sagt Walcher. Zurzeit sei der Landeshauptmann für alles zuständig. <BR /><BR />Im Oktober hatte Schuler angekündigt, dass für November und Dezember ein „Massentest“ in Südtirols Gemeinden organisiert werde – wohnortnah und billiger als beim privaten Tierarzt. Jetzt – Ende Jänner– steht dieses billigere Angebot noch immer nicht bereit. Sobald das Angebot zustande kommt, sollen Hundebesitzer die Gelegenheit erhalten, die DNA-Abnahme für 65 Euro pro Hund durchführen zu lassen – so wurde es zumindest versprochen. <BR /><BR />